US-Regulierungsbehörden ergreifen gemeinsame Massnahmen

US-Regulierungsbehörden ergreifen gemeinsame Massnahmen gegen Swap-Angebote von Krypto-Firmen

Zwei verwandte Krypto-Währungsfirmen sind mit den US-Finanzaufsichtsbehörden in Konflikt geraten, weil sie illegale außerbörsliche Swaps in digitalen Vermögenswerten und Fremdwährungen abgeschlossen haben.

Zwei verwandte Krypto-Währungsunternehmen sind mit den US-Finanzaufsichtsbehörden in Konflikt geraten, weil sie illegale außerbörsliche Tauschgeschäfte laut Bitcoin Up mit digitalen Vermögenswerten und Fremdwährungen abgeschlossen haben.

Am 13. Juli erließ die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine Anordnung zur Einreichung und Begleichung von Anklagen gegen die beiden Firmen. Am selben Tag gab die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) bekannt, dass sie vor der Einleitung ihres eigenen Unterlassungsverfahrens eine Vergleichsvereinbarung mit den Beklagten erzielt habe.

Fehlverhalten und Vergleich mit der SEC

Die beiden Befragten operieren von Manila auf den Philippinen und Mountain View, Kalifornien, aus und tragen die Namen „Plutus Technologies Philippines Corporation“ bzw. „Plutus Financial, Inc. d/b/a Abra“.

In der Ankündigung heißt es: „Abra ist ein privates Unternehmen mit Hauptsitz in Kalifornien, das eine Telefonanwendung anbietet, die es den Menschen ermöglicht, finanzielle Transaktionen über Verträge durchzuführen, die auf der Bitcoin-Blockkette vermerkt sind“.

Nach Angaben der SEC ermöglichte die mobile Abra-Anwendung den Benutzern, finanzielle Transaktionen mit Abra oder Plutus Tech als Gegenpartei zu tätigen.

Die Benutzer wurden ermutigt, ihre Konten durch die Einzahlung von US-Dollar, Bitcoin (BTC) oder anderen Vermögenswerten zu finanzieren, und ab März 2018 konnten sie Verträge laut Bitcoin Up abschließen, um sich synthetisch den Preisbewegungen von Dutzenden von Währungen, einschließlich des Euro und des mexikanischen Peso, auszusetzen.

Ab Februar 2019 weitete Abra sein Geschäft aus, um den Nutzern von Apps den Abschluss von Verträgen zu ermöglichen, die ein synthetisches Exposure gegenüber den Preisbewegungen von US-Aktien und börsengehandelten Fonds bieten. In der Werbekampagne für das Angebot wurde angeblich hervorgehoben, dass die Nutzer der App nicht verpflichtet seien, sich dem Know Your Customer-Verfahren zu unterziehen.

Nach Gesprächen mit der SEC hörte Abra auf, diese Verträge anzubieten, nahm das Angebot dann aber in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 wieder auf, wobei sie versuchte, sie auf nicht in den USA ansässige Personen zu beschränken:

„Konkret teilten die Unternehmen mit, dass ausländische Investoren Verträge mit Plutus Tech abschließen würden, einem privaten philippinischen Unternehmen, das sich teilweise im Besitz von Abra befindet und hinsichtlich der Finanzierung von Abra und den Mitarbeitern von Abra in Kalifornien abhängig ist, die den größten Teil des Geschäfts betreiben.

Nach Angaben der SEC wurden die Gestaltung der Verträge, die Investorenwerbung, das Marketing und die Absicherung durch Aktien- und ETF-Käufe in den USA vom kalifornischen Team durchgeführt. Darüber hinaus schloss Plutus Tech trotz Prüfung und Kontrollen durch beide Firmen offensichtlich Verträge mit fünf Personen in den USA ab.

Die Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei den fraglichen Verträgen um sicherheitsbasierte Swaps handelte, die unter Verletzung des US-Wertpapiergesetzes ohne eine wirksame Registrierungserklärung an nicht berechtigte Vertragsteilnehmer angeboten und verkauft wurden.